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KLASSIK IM KINO
Saison 2011 / 2012
aus der Metropolitan Opera New York
und den bekanntesten Opernhäusern der Welt
"live" in HD auf unsere große Bildwand in der Schauburg, Karlsruhe
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Auch in der
Saison 2011/2012 wird die Reihe der beeindruckenden
"LIVE"-Übertragungen in High Definition aus der METropolitan Opera,New York, direkt auf die große Cinerama-Bildwand der Schauburg fortgesetzt. Geplant sind derzeit die Übertragung der folgenden
Opern:
Weitere Informationen zu den Opern folgen in Kürze. Der
Kartenvorverkauf für die folgenden Opern
beginnt am 30. April 2011 um 10 Uhr. Auch in der kommenden Saison werden wieder Karten mit
Platzreservierung vergeben.
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Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Jean-Philippe Rameau u.a.:
THE ENCHANTED ISLAND
21. Januar 2012, 19 Uhr
aus der Metropolitan Opera New York
Dauer: 195 Minuten inkl. Pausen
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Inspiriert von den musikalischen Persiflagen und Masken aus dem 18. Jahrhundert,
präsentiert die Met eine original Barock-Phantasie, aufgeführt von dem
Who's who der Barock-Stars geleitet von dem Dirigenten William
Christie. Mit
Musik von Händel, Vivaldi, Rameau und anderen, vereint das neue
Libretto von Jeremy Sams Elemente von "The Tempest und A Midsummer Night¹s Dream". David Daniels ist Prospero, Joyce DiDonato Sycorax und Plácido Domingo singt Neptun, mit Danielle de Niese,Luca Pisaroni, Lisette Oropesa und Anthony Roth Costanzo. Diese Produktion wurde durch Phelim McDermott und Julian Crouch entworfen.
Produktion: Phelim McDermott
Dirigent: William Christie
Besetzung: Joyce DiDonato, Plácido Domingo, David Daniels
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Richard Wagner:
GÖTTERDÄMMERUNG
11. Februar 2012, 18 Uhr
aus der Metropolitan Opera New York
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Richard Wagner's Oper "Götterdämmerung" bildet zusammen mit den drei Musikdramen "Das Rheingold", "Die Walküre" und "Siegfried" das Gesamtwerk (bzw. die Tetralogie) "Der Ring des Nibelungen".
Produktion: Robert Lepage
Dirigent: Fabio Luisi
Besetzung: Jay Hunter Morris, Deborah Voigt, Waltraud Meier, Hans-Peter König
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Giacomo Puccini:
LA BOHÈME
13. März 2012, 20 Uhr
aus dem Gran Teatre del Liceu Barcelona
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La Bohème - das ungebundene,
unkonventionelle Künstlertum, Inbegriff einer Lebensart von
Existenzkünstlern, die vor allem die Pariser Cafés besiedelten.
Zu dieser Gruppe der Pariser Bohemiens aus dem Quartier Latin gehören
auch der Dichter Rodolfo, der Musiker Schaunard, der Maler Marcello und
der Philosoh Colline, die Wohnung wie Armut miteinander teilen.
Es ist Weihnachtsabend in Paris, und Rodolfo und Marcello arbeiten noch
in ihrer eiskalten Dachkammer. In Anbetracht ihrer misslichen Lage sieht
sich Rodolfo dazu gezwungen, sein Manuskript zu verbrennen, doch die
beiden begegnen dem Ganzen ironisch. Die vier Freunde wissen sich in
allen Lebenslagen geschickt zu helfen und ziehen sich mit Witz und
Unverfrorenheit aus mancher prekären Situation, um sich mit umso
größerem Eifer Wein, Weib und Gesang zu widmen. Erst die tödlich kranke
Näherin Mimi und ihre Liebe zu Rudolfo wenden die unbeschwerte
Heiterkeit ins Tragische...
In dem autobiographischen, seinerzeit überaus erfolgreichen
"Bohème"-Roman von Henri Murger hat Giaccomo Puccini sicherlich viele
Details und vor allem manchen Tropfen vergossenes Herzblut aus seiner
eigenen Bohemienvergangenheit in Mailand wiedergefunden; die Wahl des
Stoffes lag nahe. In "La Bohème" erweist sich Puccini erstmals als
prägnanter Musiker in der Darstellung scheinbar nebensächlicher Dinge.
Szenische wie dramaturgische Details sind mit einer Subtilität und
liebevollen Behutsamkeit gezeichnet, die der Partitur unvergleichlich
plastische Konturen verleihen.
Komponist: Giacomo Puccini
Libretto: Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
Dirigent: Christophe Rousset / Víctor Pablo Pérez
Regie: Giancarlo del Monaco
Besetzung: Maria Luigia Borsi, Eliana Bayon, Ramón Vargas, Roberto Aronica
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Jules Massenet:
MANON
7. April 2012, 18 Uhr
aus der Metropolitan Opera New York
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Manon ist eine Oper in fünf Akten. Das Libretto stammt von Henri Meilhac und Philippe Gille nach dem Roman "Histoire du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut" des Abbé Prévost. Jules Massenet's Oper "Manon" gehört heute zu den meistgespieten Werken der franzöischen Musikliteratur.
Produktion: Laurent Pelly
Dirigent: Fabio Luisi
Besetzung: Anna Netrepko, Piotr Beczala, Paulo Szot
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Giuseppe Verdi:
LA TRAVIATA
14. April 2012, 19 Uhr
aus der Metropolitan Opera New York
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Die Oper nach dem LIbretto von Francesco Maria Piave wurde am 6. März 1853 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt und fiel zunächst beim Publikum durch, bevor sie
überarbeitet zu einer der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte
wurde.
Besonders die Tatsache, dass als Titelfigur eine Mätresse in den Mittelpunkt der Oper gestellt wurde, die noch dazu sehr realistisch an einer weit verbreiteten tödlichen Krankheit zugrunde geht, war für die damalige Zeit eine unerhörte Neuerung. Wie schon zuvor in Rigoletto und Il trovatore stellte Verdi wieder eine von der Gesellschaft geächtete und abgelehnte Person ins Zentrum des Geschehens
Produktion: Willy Decker
Dirigent: Fabio Luisi
Besetzung: Natalie Dessay, Matthew Ploenzani, Dmitri Hvorostovsky
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Giuseppe Verdi:
RIGOLETTO
17. April 2012, 20 Uhr
aus dem Royal Opera House London
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Rigoletto ist der bucklige Hofnarr des Herzogs von Mantua,
eines notorischen Frauenhelden. Stets macht der Narr sich über die
Opfer des Herzogs sowie deren gehörnte Ehemänner und entsetzte Väter
lustig und demütigt sie mit beißendem Spott. Der Graf von Monterone,
Vater eines der herzöglichen Opfer, verflucht den Narren daraufhin ob
seiner Bosheit. Als Rigoletto vorschlägt, die Frau des Grafen Ceprano
für seinen Herren zu entführen, ist die Hofgesellschaft darüber so
erzürnt, dass sie, um dem bösartigen Narren einen Denkzettel zu
verpassen, stattdessen Rigolettos vermeintliche Geliebte, Gilda, in
Wahrheit die Tochter des Narren, entführt. Im Palast trifft Rigoletto
seine vermisste Tochter wieder, die ihm gesteht, zwischenzeitlich vom
Herzog verführt worden zu sein. Der Narr, der nun seine eigene Tochter
durch den Herzog ihrer Ehre beraubt sieht, entschließt sich, den Herzog
ermorden zu lassen. Der gedungene Mörder, Sparafucile, ersticht jedoch
tragischerweise Gilda, als diese den Herzog aus Liebe zu retten versucht
- womit sich der Fluch des Grafen von Monterone erfüllt.
Komponist: Giuseppe Verdi
Regie: David McVicar
Dirigent: John Eliot Gardiner
Besetzung:
Duke of Mantua - Vittorio Grigolo
Rigoletto - Dimitri Platanias
Gilda - Ekaterina Siurina
Sparafucile - Matthew Rose
Maddalena - Christine Rice
Giovanna - Elizabeth Sikora
Count Monterone - Gianfranco Montresor
Marullo ZhengZhong Zhou
Matteo Borsa - Pablo Bemsch
Count Ceprano - Jihoon Kim
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Franco Alfano:
CYRANO DDE BERGERAC
10. Mai 2012, 20 Uhr
aus dem Theatro Real, Madrid
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Cyrano de Bergerac,
ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner
riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell. Dennoch wird de
Bergerac als empfindsam beschrieben; er ist in seine gutaussehende
Cousine Roxane verliebt. Da er ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine
wahren Gefühle. Als Roxane ihm ihre Zuneigung zu Christian von
Neuvillette gesteht, ist de Bergerac bereit, diesen zu unterstützen,
indem er an seiner Stelle Gedichte schreibt. Der hübsche, aber als
„arger Dummkopf“ geltende Christian von Neuvillette dient im gleichen
Regiment wie de Bergerac bei den Gascogner Kadetten.
Um die romantischen Ansprüche der Angebeteten zu befriedigen, leiht
de Bergerac dem Nebenbuhler sein poetisches Talent, so dass von
Neuvillette den Erfolg allein genießt. Schließlich überzeugt de Bergerac
die beiden davon, vor den Traualtar zu treten und entzieht Roxane damit
dem Grafen Guiche,
der sie zu seiner Geliebten machen will. Guiche ist zornig, und er
rächt sich, indem er die Gascogner Kadetten samt de Bergerac und von
Neuvillette in den Krieg an die vorderste Front schickt.
Obgleich durch die spanischen Belagerer ausgehungert und
eingekesselt, schmuggelt de Bergerac im Namen von Neuvillette täglich
zwei Briefe an Roxane durch die feindlichen Linien. Dieser Briefe wegen
eilt Roxane mitten ins Heereslager zu ihrem Mann, dem sie nun gesteht,
ihn nicht mehr wegen seiner „äußeren Hülle“ zu lieben, sondern wegen der
Schönheit seiner Seele. Christian von Neuvillette ist entsetzt, da er
weiß, dass er Roxane gegenüber nicht ehrlich war. Doch kurz bevor de
Bergerac der gemeinsamen Geliebten den wahren Urheber der Briefe sagen
kann, trifft die Todesmeldung ein: von Neuvillette ist gefallen und de
Bergerac schweigt, um der trauernden Roxane das Andenken an den
Liebeshelden zu erhalten. Erst 14 Jahre später entdeckt Roxane, die sich
in ein Kloster zurückgezogen hat, die Wahrheit. Allerdings wird de
Bergerac kurz vor dem obligatorischen Samstagsbesuch bei seiner Cousine
durch einen Anschlag schwer verwundet, so dass er in ihren Armen,
geschwächt durch Blutverlust und fiebrige Wahnvorstellungen, stirbt.
Komponist: Franco Alano
Musikalischer Direktor: Pedro Halffter Caro
Besetzung:
Roxane - Lili Kendaka
La duena/Sor Marthe - Doris Lamprecht
Cyrano - Plácido Domingo
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Dieses Programm ist vorläufig. Änderungen bei den Werken und der
Besetzung sind möglich.
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